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Prof. Jerzy Buzek, Präsident des Europaparlaments, beantwortet unseren Offenen Brief |
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:: polski, :: deutsch, :: English

Brüssel, 28. August 2009
Sehr geehrte Frau
Anna Brakoniecka
Scholar-online.eu
Liebe Frau Anna, Liebe Freunde,
ich möchte mich herzlichst für den erhaltenen Offenen Brief bedanken, in dem die Idee von Scholar-online.eu und die von Ihnen durchgeführten Handlungen beschrieben sind. Ich habe dies mit großem Interesse gelesen.
Mit großer Freude nehme ich Informationen über jedes Projekt entgegen, das die Integration Europas und aller Europäer fördert, unabhängig davon, ob das jeweilige Land ein Mitglied der Europäischen Union ist. Vorhaben, die Leute zusammenzubringen, negative Stereotypen in Frage zu stellen, die über alle nationalen oder politischen Grenzen geführt sind, brauchen wir weiterhin alle sehr.
Ihr Projekt ist für mich jedoch außergewöhnlich, weil es in einer idealen Art zwei Werte verbindet, die mir nah sind: Dialog und Innovation. Der Dialog ist in einer innovativen Art geführt – fast jeder kann frei an der Diskussion teilnehmen, weil alles in andere Fremdsprachen übersetzt wird. Das ist besonders schön und wichtig, da es ähnlich dem Funktionsprinzip des Europaparlaments ist. Es hilft ungemein die Bürgergesellschaft auf europäischer Ebene aufzubauen und zu stärken – eine positive Kraft, aus der auch wir, die Politiker, etwas aufnehmen sollten.
Liebe Freunde! Zum Schluss möchte ich noch einmal gratulieren: einmal zum Ausmaß der geführten Initiative und außerdem möchte ich meine Förderung für die Idee Scholar-online.eu aussprechen. Ich wünsche Euch Ausdauer und Kraft für die weitere Arbeit und Alles Gute.
Jerzy Buzek
Präsident des Europaparlaments
Chemnitz, 28. August 2009
Sehr geehrter Herr Präsident,
wir bedanken uns herzlichst für Ihre Antwort und Komplimente. Wir freuen uns, dass Sie unser Projekt für außergewöhnlich halten und dass Sie den Dialog und die Innovation in unserer Konzeption sehen.
Gleichzeitig werden uns einzig die Gratulationen von der Seite der Politik nicht weiter bringen, weshalb wir sie um Ihre politische Unterstützung gebeten haben. Ihre Stimme in einem sich vereinenden Europa wird geehrt und gehört – in der ganzen Europäischen Union. Unser Projekt befindet sich noch am Anfang seiner Entwicklung. Wenn wir an dieselben Prinzipien glauben, wenn wir gemeinsam die Bürgergesellschaft auf europäischer Ebene aufbauen und stärken wollen, wenn wir alle solche Initiativen brauchen, erwarten wir von Ihnen, dass Sie uns entgegenkommen und uns politisch unterstützen, um den Ausbau dieses Projektes voran zu treiben. Aus diesem Grund richteten wir die Bitte an sie, uns zu helfen. Damit sich aus der Plattform Scholar-online.eu ein echtes Projekt auf europäischer Ebene entwickelt.
Wir haben in unserem Offenen Brief geschrieben: „Ich möchte bemerken, dass wir bisher das Projekt von unseren privaten Mitteln finanzieren, aber langsam wird das Projekt vom Sterben bedroht, obwohl es sich sehr gut entwickelt: enthusiastische Annahme durch die Europäer und schnelle Verbreitung, z. B. wöchentliche Besuche von ca. 10.000 neuen eindeutigen Gästen. Aber die Finanzen werden langsam ausgeschöpft und ohne eine Unterstützung wird es keine Weiterentwicklung des Projektes geben. (…)Wir haben Ihnen hier ein Projekt präsentiert, das bereits ohne Werbung und PR viele Erfolge hat. Wir haben gezeigt, dass unser Projekt eine lohnende Investition wäre.”
Ich bitte Sie nochmal im Namen unseres Teams Scholar-online.eu: Helfen Sie uns real, das Projekt am Leben zu erhalten und bei der Weiterentwicklung des Projektes.
Mit besten Grüßen,
Anna Brakoniecka und das Team Scholar-online.eu
PS. Selbstverständlich übersetzen wir Ihre Antwort in andere Sprachen, so dass wir zuverlässig Ihre Stellung zu unserem Projekt darstellen können.
:: Offener Brief an Jerzy Buzek, der neue Präsident des Europaparlaments
:: Unser Offener Brief an Jerzy Buzek: nicht gelesen, gelöscht
Rede darüber bei und mit uns: :: Wir sind Europa - Mein Beitrag zu Europa
Wenn wir Europäer sind, wenn wir nebeneinander wohnen und sich besser kennenlernen wollen, wenn wir an etwas mehr glauben als nur ein freier Fluss des Geldes und der Konsequenzen der Wirtschaftskrise, wenn wir wissen, dass es möglich ist, woran wir seit Jahrhunderten glauben, von Braveheart über die Französische Revolution bis heute: Liberté-Égalité-Fraternité also Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, dann sollen wir ausgerechnet hier, im Bereich mit einem viel sagenden Titel „Mein Beitrag zu Europa“ schreiben, dass wir TATEN erwarten und nicht nur schöne Wörter von Politikern, und vor allem vom neuen Stern auf dem europäischen Pantheon der Europäer, dem Präsident Buzek.
Lese weiter: Aufruf von PoTomek, 29. August, London: :: Aufruf an Europäer (von PoTomek)
(Foto: :: www.europarl.europa.eu/members) |
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