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Projekt Scholar Europa (Scholar-online.eu) - Projektbeschreibung
:: deutsch, :: polski, :: English



Wir sind Europa





Obwohl wir uns immer öfter als moderne Weltbürger sehen wollen, verliert jedoch unsere „Modernität“ mit den Stereotypen über Leute anderer Nationalitäten oder Kulturen an Stärke. Nur das Gespräch kann sie überwinden und dafür sorgen, dass wir uns gegenseitig schätzen und verstehen werden- meinen die Gründer des Portals Scholar-online.eu (http://www.scholar-online.eu).

„Die europäische Integration ist nicht nur große Politik, sondern schließt auch normale Bürger, Frauen, Männer, Kinder, Ehemänner, Ehefrauen, Arbeiter, Ärzte, Polizisten, Studenten, Schüler, Alt und Jung ein“, erklärt Anna Brakoniecka, die Gründerin des Portals, das eine Gesprächsplattform für alle Europäer ausmacht. „Jeder ist wert, kennen gelernt zu werden. Und durch das Gespräch lernen wir uns gegenseitig kennen“.

Der Turmbau zu Babel im Hintergrund

Das Gespräch ist auch die Grundquelle des Wissens über die Welt und die beste Lernmethode. Und die Lehre, was auch der Name des Portals bedeutet (scholaris- stammt aus lateinischem und bedeutet „zur Schule gehörend“, „Schüler“ ),begleitet uns das ganze Leben lang. Das Gespräch ist auch eine Reise, eine echte Reise, weil der Sinn einer Reise ist, das Andere kennen zu lernen und dies auch das Ziel der Portalbegründer ist.

Bei Scholar-online.eu, auch Scholar Europa genannt, ist das Besondere das in verschiedenen Sprachen geführte Gespräch: alle Texte, Kommentare oder Aussagen im Forum werden laufend übersetzt und publiziert, auf Polnisch, Englisch und Deutsch, teilweise auch auf Russisch und Französisch. Dank dieser Kommunikation ohne Sprachbarrieren ist gegenseitiges Verständnis möglich und auch die Entdeckung, dass zu den einzigen Unterschieden zwischen den Menschen meistens nur das Land, aus dem sie kommen und die Muttersprache gehören. A..Brakoniecka erklärt, „Wir wollen die Offenheit und die Toleranz ausbreiten und selbst neue, unentdeckte Welten kennen lernen. Wir wollen das eigene Kulturerbe so wie auch das der anderen entdecken, nicht nur mit unseren, aber auch mit den Augen der Deutschen, Engländer und der anderen Europabürger sehen. Auf dieser Weise tritt die Sprachmischung zur Seite.

Über Politik, Kultur und Alltag

Das Portal Scholar-online.eu dient jedem Europäer, der sich über wichtige oder weniger wichtige Fragen, wie alltägliche Probleme, Sorgen, Freuden aussprechen will. Die Personen, die das Portal besuchen, sind am meisten Studenten und Berufstätige zwischen dem 18-45 Lebensjahr. Das geht zumindest aus den Mails an die Redaktion und den Kommentaren hervor. „Manchmal bekommen wir E-Mails von den Schüler, die direkt vor der Abi stehen und etwas jüngeren, die unterstreichen, wie viel sie über Polen oder Deutschland durch unseres Portal erfahren haben“, sagt A. Brakoniecka.



Die Hauptbereiche des Portals sind:

:: Unsere Themen, das Diskussionsforum, wo die Benutzer selbst die Gespräche führen können und wichtige oder weniger wichtige politische, soziale oder kulturelle Ereignisse beschreiben.

:: Galerie der Europäer, wo jeder sich, seine Meinung über Europa und seine bisherige Tätigkeit vorstellen kann. Der Sondergast der Galerie ist u.a. Władysław Bartoszewski, aber Europäer sind auch Ola aus Polen, Dimitar aus Bulgarien, Amalia aus Italien oder Vera aus Tschechien.

:: Galerie der Projekte, wo man Projekte aus ganzem Europa melden kann, um die anderen Europäer dadurch zu inspirieren oder sie auch zu kommentieren und damit die Projektgründer zu weiterer Arbeit zu motivieren.



Dialog ohne Pause



Das Team bildet ein Dutzend junger Leute, die aus verschiedenen Ländern kommen (Polen, Deutschland, Armenien, Kasachstan, Frankreich) und in verschiedenen europäischen Ländern wohnen. Die meisten sind Übersetzer von Beruf. Dank dieser Berufs- und Lebenserfahrung können sie die Idee des Portals realisieren. „ In der Redaktion ist es uns wichtig, dass alle Eintragungen sehr schnell übersetzt werden, um die Diskussion fortzusetzen“, erzählt A. Brakoniecka.

Unser Team übersetzt, aber erklärt auch zusätzlich, wenn es nötig ist, den Kontext, sonst wäre es schwer die politischen, sozialen Anspielungen oder Wortspiele zu verstehen.

Den überwiegenden Inhalt des Portals bilden die Eintragungen im Forum, es gibt aber auch Artikel, News oder längere Texte. „Wir passen uns an die Situation an: wenn wir an einem Projekt teilnehmen, wenn ein aktuelles politisches oder soziales Ereignis eine Diskussion hervorruft, wird all das in unseren Texten widergespiegelt“, erklärt die Portalerfinderin. Solche Texte entstanden z.B. nach der Teilnahme der Scholar-Vertreter am Projekt Historisches Forum Berlin oder Bildungsexpedition Deutschland. Andere Beispiele sind Artikel über den Nobelpreis für Barrack Obama, die Wahlen zum Europaparlament oder der Jahrestag des 4. Juni 1989. Publiziert sind auch Artikel von den Portalgästen, wie z.B. „20 Jahre Wiedervereinigung Deutschlands oder doch nicht“, geschrieben von Sebastian.

Hinter ihnen eine halbe Million Besucher und vor ihnen....?



Der Punkt, an den das Projekt gelangen will? „Auf jeden Fall die Stereotypen vernichten, damit wir uns immer besser verstehen“, sagt A. Brakoniecka. „Zurzeit haben wir 500.000 Europäer erreicht, die über uns vor allem von Bekannten erfuhren“. Das Team sagt, dass seine Tätigkeit in Scholar Europa nicht nur korrekt, sondern auch politisch nötig ist, aber sie haben immer noch zu wenig Unterstützung von der Seite der Politiker und Medien. „Wir wünschen uns mehr Hilfe und dass die politischen und medialen Slogans über die europäische Integration nicht nur leere Worten bleiben“, sagt die Gründerin des Portals, die traurig zugibt, dass die Bitten um die Unterstützung an u.a. Jerzy Buzek und Jose Manuel Barroso nicht mehr als Komplimente gebracht haben.

Wir laden alle zur Diskussion ein. Je mehr Meinungen, je mehr Stimmen von verschiedenen Seiten, desto leichter kann man repräsentativ zeigen, wie das moderne Polen und die Polen in Europa angesehen werden (damit Polen im neuen, aktuellen Licht und nicht durch alten, falschen Stereotypen gesehen wird). Sei keine Niete, sei Europaheld“, hat in einer E-Mail einer von unseren Gästen geschrieben und die Leuten dazu motiviert, unser Projekt zu unterstützen (in Original: Don't be a zero, be a European hero!)



Start des Portals: Online seit Februar 2009

Die Zahl der Teilnehmer: Jeden Tag besuchen uns 8.000 – 35.000 Personen (Nov. 2009)

Erfolge: Vor allem die Einstellungsänderung zu Polen, besseres Verständnis durch den innovativen Dialog. Viele Komplimente von der Seite der wichtigsten, europäischen Politiker. Als wir mit dem Projekt im Wettbewerb „Innovation IT“ im Februar 2009 mit Schirmherrschaft iMittelstand (Verband Klein- und Mittelunternehmen) starteten, wurden wir wahrnehmbar und ausgezeichnet mit dem Zeichen dieser bekannten und in Deutschland angesehenen Organisation. Die iMittelstand-Experten haben unser Projekt hoch geschätzt und verliehen uns das Recht, dieses Zeichen als Beweis hoher Qualität zu benutzen. Wir sind umso mehr stolz, weil wir diese Auszeichnung am Start bekommen haben.

Autor: Magda Tytuła, :: Edukacyjny Kraków





Gefällt Ihnen das Projekt? Finden Sie auch, dass unser Projekt unterstützt werden soll?

Dann würden wir uns freuen, wenn Sie das Projekt finanziell unterstützen.

Dafür haben wir die TAJM GbR gegründet. Wir haben keinen strategischen Investor in Form von „einem Großen Unternehmen mit einem Bekannten Namen“. Wir kriegen keine Anweisungen „von oben” – wir sind auf uns selbst gestellt und schreiben unsere Geschichte alleine. Hinter diesem Projekt stehen die Leute, die Ihre Meinungen übersetzen, neue Texte schreiben und den Marketingaufwand bewältigen. Der einzige Zweck der TAJM GbR ist die Vorurteile abzubauen und Vertrauen schaffen. International. Schließlich sind wir Europa.











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Boryana
24-07-2010 17:25
Be Lovefool is a very nice idea! I liked the book and I will participa in the summer campain for lovefools Smile

Helena
13-06-2010 18:59
Anna, this is a great project! You are a truely interesting and creative person! Don't stop integrationg Europe!

Peter
07-06-2010 21:51
Ich beneide Scholar Online, da das Team stets so viel erlebt! Ihr seid überall! Weiter so! Verunsichere Europa!

BK
22-05-2010 17:51
Flutwelle in Mittel- und Osteuropa. Mein Mitleid für alle Betroffenen aus Tcheschien, Polen und anderen Ländern!

Jule
15-05-2010 18:27
Polen und Russen setzten den Versöhnungskurs bei der 65. Siegesparade in Moskau fort. Scholar fördert die europäische Freundschaft. Mach weiter so!

Marie
14-04-2010 18:17
10th April Smoleńsk was tragic. But much more tragic is what is happening in Poland right now. RIP was yesterday. Now, it's fight club!

Luise
11-04-2010 23:17
Lech Kaczynski wird uns auch in Deutschland fehlen. Der tödlich verunglückte Präsident war mehr als die eine Hälfte eines Zwillingsduos an Polens Spitze.

Chrissi
11-04-2010 12:27
I'm sending my love, prayers, and DEEPEST sympathies to the people of Poland. May God be with you through this tragic time.

Peter
10-04-2010 20:11
Es wird vermutet, dass das Flugzeug von Kaczynski beim Landeanflug im dichten Nebel Baumkronen gestreift hatte. Mein Beileid an Polen.

Tom
10-04-2010 18:23
Polish president killed in plane crash in Russia..... This is just tragic. My prayers go out to the entire country.

alan
10-04-2010 17:09
ich bin kein Fanatiker der PIS, dennoch der Zusammenhang mit Katyn ist schockierend für mich.

Yaro
10-04-2010 16:47
President Lech Kaczynski wanted to revisit the past. He did it unwillingly. I am sorry for Poland for loss of the President and much of the nation's ruling elite.

Joline
10-04-2010 16:45
Tragedy in Russia: President of Poland and many important politics are dead in plane crush. Poland, we pray with you!

CLX
10-04-2010 13:04
I still can't belive. Polish president Lech Kaczynski and other important people died in crush plane near Smolensk. It's Polish tragedy.

Raik
10-04-2010 12:56
#RIPLechKaczynski My condolences for families of Lech Kaczynski and other victims of the plane crash near Smolensk, Russia. Poland, we pray with you!

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