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Ich bin ein Europäer und bin stolz darauf.
Die Quelltexte (Kommentare) könnt Ihr hier finden.

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Ich bin ein Europäer und bin stolz darauf.

Den Geruch frischer Orangen habe ich sehr lange mit Weihnachten assoziiert. Genau zu dieser Zeit roch unsere Wohnung danach, in den alten, kommunistischen Zeiten. Zumindest habe ich das so in meiner Erinnerung behalten. Jetzt kann ich Orangen jederzeit in fast jedem Laden kaufen. Mehr sogar, ich kann jetzt in einem Zug einsteigen und einfach überall hinfahren: nach Spanien wegen der Orangen, nach Großbritannien zum Konzert von Madonna, nach Griechenland zur Akropolis oder nach Litauen, auf den Spuren des polnischen Literaturmeisters. Ich bin mobil – ohne mein Ziel zu beachten, ohne vorherige Anmeldung, einfach innerhalb der EU und innerhalb der Grenzen der guten Sitten. Natürlich gilt das für jeden Europäer, Bürger der EU.

Außerdem kann ich viele Artikel aus ganz Europa in den Läden kaufen, die Zeitungen und Zeitschriften aus der ganzen Welt lesen und mit den Leuten befreundet sein, mit denen ich befreundet sein will, auch wenn sie nicht aus Polen kommen. Vor einigen Jahren war das genau DER Traum der damaligen Generation und heute ist es bereits zum Alltag geworden.

Früher hörte man den Sender „Freies Europa” (verboten vor dem Jahr 1989), jetzt versteckt sich keiner in einer Ecke, um die Gedanken der Opposition anzuhören. Jetzt kann jeder seine eigene Meinung veröffentlichen, in einer Zeitung, in einem Internetforum, in einer TV-Show. Die einzigen Barrieren, die noch geblieben sind, sind die Sprachbarrieren.

Natürlich soll jeder eigene Traditionen, eigene Bräuche und den eigenen Stil pflegen. Ich unterstütze das sogar. Jeder soll die eigene Herkunft kennen, die Geschichte des Geburtslandes lernen. Jeder soll auch in die Zukunft schauen, strategische Bündnisse eingehen, mit anderen zusammenzuarbeiten. Wie die Kinder im Kindergarten. Sie lernen sich kennen, sie befreunden sich im Laufe der Jahre, dann sind sie wie eine Familie. Ich versuche niemanden zu meinen –einzig guten- Gedanken zu überreden. Ich werde nicht gezwungen, die Ansichten anderer anzunehmen nur deswegen, weil ich in Deutschland wohne. Genauso sehe ich das auf einer Makro-Skala mit den verschiedenen Ländern. Sie lernen sich kennen, befreunden sich und trotz einer Freundschaft bleibt jeder Staat mit eigenem sozialem und gesellschaftlichem Gepäck da.

Was bedeutet es heute für Dich, ein Europäer zu sein?

Brauchen wir noch die Stichwörter wie Polen für die Polen! Deutschland für die Deutschen! Europa für die Europäer?

Cogito ergo sum (Ich denke, also bin ich). Teile Deine Meinung mit uns! Füge Deinen Standpunkt ein!

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Kommentare
#981 | Uebersetzer am 21-01-2010 15:03
PL:
#1044 | Paszczak dnia 21.01.2010 11:57


Manchmal bereue ich,d ass ich kein Ausländer bin, da es in den übersetzten Texten so viele Zusatzerklärungen gibt, dass ich auch viel dazu lerne, wenn ich sie lese, obwohl ich dachte, dass ich mich mit der polnischen Politik auskenne.
#982 | Brakoniecka Anna am 21-01-2010 23:51
„Wer teilnahmslos ist, kann nichts gewinnen.“ Siegfried Wache, (*1951), technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Buchautor

Jeder Mensch sehnt sich nach dem, was er in seinem Herzen für sich behält und was er mit den Anderen teilt. In der immer mehr individualisierten Welt oder mindestens in der Realität, in der uns ständig gesagt wird, dass wir alle einzigartig sind und nach eigenen Bedürfnissen und Überzeugungen handeln sollen, sehnen sich Leute nach einer Wirklichkeit, die nicht nur an ein Individuum angepasst wird.

Wir bilden Gruppen, da wir unsere Gleichgesinnten suchen. Wir wollen mit Menschen in Interaktionen eingehen, unsere Ansichten austauschen, unsere Realität gemeinsam gestalten.
Das gesellschaftliche Engagement wird immer mehr betont, gleichzeitig mangelt es nicht nur deutschen, sondern auch anderen europäischen Ländern in Bereichen wie Wahlbeteiligung, soziale Arbeit oder politisches Selbstbewusstsein. Oft ruhen viele dabei aus, persönliche materielle und private Ebene im Griff zu bekommen und überlassen den undefinierten Anderen die Diskussionen über Politik. Solche Menschen vergessen dabei, dass die politische Ebene unser Leben durchaus ausprägt: bei jedem Arztbesuch trifft und mit voller Wucht die mangelnde Kraft des Gesundheitswesen, an dem noch Einiges zu optimieren gibt; bei jedem Einkauf oder Tanken bezahlen wir verschiedene Steuern, die für die Staats- und Landesausgaben verteilt werden; während unseres Studiums sehen wir die Lücken des Bildungssystems und als Unternehmer spüren wir die Auswirkungen der Innenpolitik. Uns treffen täglich Einflüsse der Politik, ob lokal oder bundesweit, und wir sollen uns dabei beteiligen, wie diese Auswirkungen aussehen sollen.

In unserem internationalen Projekt Scholar Online Europa wurde letztens eine Frage gestellt: wie stellst Du Dir Dein Land vor, in dem Du lebst? Es ist eine sehr gute Frage, die jeden Bürger betrifft. Wir prägen unsere Realität und wir suchen nach gesellschaftlichen Gruppen, in denen wir darüber diskutieren wollen und können. Die Initiative :: mein-herz-schlaegt-links.de verbindet Menschen, die sich mit dieser Frage (un)mittelbar auseinandersetzen und die ihre Realität mitgestalten möchten. Ich hoffe, dass diese Initiative weiterhin existiert, um das soziale Engagement zu fördern und politische Ansichten auszutauschen. Alles Gute an Alle, die vom Herzen dabei sind!
#983 | Judith am 22-01-2010 16:57
Uns fehlen Ansatzpunkte wie MENSCH, BILDUNG und KREATIVITÄT und zwar im gesamten Europa.
#984 | Janina am 22-01-2010 17:05
Einmischen kann sich auszahlen: Wer sich für gute Zwecke einsetzt, tut nicht nur etwas für seine persönliche Entwicklung - sondern hat auch handfeste Vorteile im Bewerbungsmarathon. Die einen setzen sich aus idealistischen Beweggründen im Studium für andere ein und Andere aus reinen Karrieregründen. Manche nennen es lieber bürgerliches Engagement. So oder so: Tu Gutes und rede darüber!

Auch regelmäßiges Blutspenden gelte als soziales Engagement. "Personaler bewerten diese Aktivitäten hoch, weil sie dadurch erkennen, dass der neue Mitarbeiter keinen Tunnelblick hat." Vielmehr blickt er offenbar auch auf sein Umfeld - und beweist dadurch Teamfähigkeit. Was man befürchten kann: Chefetage kann u.U. befürchten, dass man sich auch später in der Gewerkschaft besonders engagiert. Soziales Engagement ist vor allem wichtig, um den eigenen Blick zu erweitern, aber reich wird man dabei nicht.

Auch Unternehmen betonen ihr soziales Engagement, u.a. durch Förderprogramme für Kunst, Kultur und Wissenschaft oder Unterstützung ausgewählter sozialen Einrichtungen. Das nennt sich dann Corporate Social Responsibilty (CSR), die soziale Verantwortung von Unternehmen, und ist seit vielen Jahren gelebte Realität. Ob das mit dem guten Herzen oder simplen Imagevorteilen zu tun hat, oder ist nur nur ein modisches Schlagwort für traditionelle mittelständische Tugenden, verrät natürlich keiner. Wichtig ist, in der Region durch eigenes Engagement präsent zu sein, ob individuell oder als Unternehmen.
#985 | Uebersetzer am 22-01-2010 17:17
ENG:
#936 | Katieee dnia 22.01.2010 15:12

Es braucht Energie, um zu handeln. Wir haben die Kraftlosigkeit und den Zynismus eines modernen Lebens in Europa. Es gibt noch immer gewöhnliche Bürger, die unerwartete Erfüllung in sozialem Engagement gefunden haben. Durch ihr Beispiel erhalten wir weise und kraftvolle Lektionen, wir sind gezwungen uns von Passivität zu Teilnahme zu bewegen. Sie sind das Gegengift für Zynismus.
Einige sagen: „Das ist nicht unsere Aufgabe.“ Das glaube ich nicht. Schulen und Eltern (Familien) müssen ein Leitbild für die Verwicklung der Gemeinschaft oder eine Abhebung für ihre Kinder setzen.
Die Belohnung für unsere Taten, lernen wir, ist nichts geringeres als ein Sinn für Verbindung und Bestimmung, die im bloßen persönlichen Leben nicht zu finden ist. Ich frage mich manchmal: Welche Barrieren zu sozialem Mitwirken haben Sie gefunden, in Ihrem eigenen und in anderen? Welches Bildnis präsentiert unsere Kultur, wenn sie Bürger, die handeln, beschreibt. Woran denken Sie, wenn Sie den Begriff „Sozialaktivist“ hören?
#986 | Uebersetzer am 22-01-2010 18:51
ENG
#939 | Marléne dnia 22.01.2010 18:42

'Willkommen in Holland' ist ein Essay, das Eltern schildern, die ein autistischen Kind handeln müssen. Die Idea ist, dass sie denken, sie hätten Urlaub in Italien gebucht, aber finden sich statt dessen in Holland wieder, das ebenfalls ein schöner Platz zum Besuchen ist. Ich bewundere Leute, die mit solchen Kindern arbeiten und Leute, die anderen in irgendeiner Weise helfen. Ich kenne einige Leute, die in die medizinische Versorgung eingebunden sind. Ich kenne Leute, die versuchen die Situation in ihren Regionen zu verbessern. Sie haben Recht, dass unser Individualismus meistens über unseren Bereitschaft eine gemeinsame Realität zu kreieren gewinnt

Es gibt einen Witz darüber,

„Sehe ich fett darin aus?“
„Wenn du fragen musst...“

Was, wenn wir alle fragen, ob wir etwas tun, um eine gute Strategie zu haben? Wie Kennedy bereits sagte:

Ich glaube nicht, dass keiner von uns die Plätze mit irgendeinem anderen Menschen oder einer anderen Generation tauschen würde wollen. Die Energie, das Vertrauen, die Hingabe, die wir diesem Bemühen entgegenbringen, wird unser Land erleuchten und alle, die es verdienen – und der Schein dieses Feuers kann wahrhaftig die Welt erleuchten.
Und darum, meine amerikanischen Gefährten: fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt.
Meine lieben Mitbürger der Welt: fragt nicht, was Amerika für euch tun wird, sondern was wir zusammen für den Frieden der Menschheit tun können.

Wir, Europäer, sollten fragen: Was sollten wir für Europa und unsere Heimatländer tun? Ich nehme an JEDER Wahl teil, ich verfolge die Nachrichten und versuche Politiker zu fragen, was sie machen und warum.

Kennedy sagte einst: Die Chinesen benutzen zwei Pinselstriche, um das Wort „Krise“ zu schreiben. Ein Pinselstrich steht für Gefahr; der andere für Möglichkeit. In einer Krise, sei dir der Gefahr bewusst – aber erkenne die Möglichkeit.

Wir müssen Möglichkeiten nutzen, wir müssen.
#987 | Brakoniecka Anna am 25-01-2010 18:45
Beispiele für ein bürgerliches Engagement

Letztens bekamen wir viele Anfragen aus Deutschland, Polen, Tschechien, Groß Britannien und aus anderen Ländern mit der Frage, welche konkreten bürgerlichen Initiativen es in Polen gibt. Anbei eine gekürzte Aussage von Ben Franklin, der sich an einer Initiative beteiligt, die nur eine der vielen Initiativen ist, die bereits vor den Wahlen bekannt gemacht werden. Die offiziellen Wahlkampagnen in Polen starten bald.

Gleichzeitig lade ich alle ein, eigene, nationale Initiativen vorzustellen. Ich ermutige, diese Aktionen auch konstruktiv zu kritisieren und sich dabei beteiligen, was in Euren Ländern passiert. Wir kreieren die Wirklichkeit, auch die politische Realität. Wenn die Medien tendenziell und parteiisch zu sein scheinen, reden wir einfach miteinander.


Mit einer großen Aufmerksamkeit schloss ich mich einer sozialen Initiative „Wir machen alles, so dass PiS keine Macht zurück ergreift” an (polnisch: „Zrobimy wszystko, aby PiS nie wrócił już do władzy”). Diese Aktion wird in einem Social Network Facebook verbreitet. Warum? Letztens habe ich den Eindruck, dass es in Polen eine sehr starke Gruppe der Medienagestellten, die sich als Ziel gesetzt haben, alles, was wir die Trauma der Jahren 2005-2007 vergessen. Damals regierte Koalition zwischen PiS, LPR und Samoobrona. Man sieht deutlich, dass es in den kommenden Wahlen einige Themen als Tabu behandelt werden.

Es wäre eine wahre Katastrophe für Polen, und vorwiegend für die polnischen Bürger und ihre Rechte, wenn wir eine gewisse Wiederholung der Situation erleben sollten, was einige Medien bezwecken. Desto mehr sollte man die Initiative von unten anschauen, die durch einige Facebook-User gestartet wurde.

Die Notwendigkeit dieser Aktion begründen die Gründer folgendermaßen auf der Aktionsseite auf Facebook:

„Wegen den kommenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sprechen wir unser Widerstand gegenüber PiS aus. Wir erinnern uns an die traumatischen Erfahrungen der 2-jährigen Regierungszeit von Lech und Jarosław Kaczyński und wir werden alles tun, dass sie die kommenden Wahlen nicht gewinnen. Unser Ziel: eine soziale Aktion von unten aufzubauen, die eine gravierende Rolle im polnischen Internet spielen wird. Wir laden alle herzlichst zur Kooperation ein. Unsere Synergien sollen funktionieren!”

Gleichzeitig sagt diese Initiative schlecht über polnische Politiker, Medien und Spin-Doktoren aus diversen Parteien, sie so weit weg vom Leben der Bürger existieren, dass sie vollständig nicht mehr sehen, welche Ängste und Befürchtungen durchschnittliche Bürger haben – teilweise sind diese Visionen schlimmer als die Kreaturen aus Hollywood-Filmen.

Zusätzlich ist es eine tolle Idee, was die Aktionsgründer als Motto eingeführt haben. Dieses Motto klingt einfach, kurz und zielgestrebt wie ein Schuss eines Profi-Killers: „Wir sagen nicht, für welche politische Partei man stimmen sollte!“. Das ist eine simple Konzeption von aktiven Menschen, die „Genug“ gesagt haben: Polen soll nicht durch PiS und seine Unterstützer runter gezogen werden. Meiner Meinung nach ist diese Aktion das, worauf wir seit langer Zeit warteten, es gab solche Bewegungen, aber es fehlte eine Verbindung im Internet zwischen ihnen. PiS fehlte nie an Kritikern, aber sie agierten auf eigene Faust, zerstreut und ohne Koordination mit Anderen.

Deswegen habe ich durchaus warmherzig diese Initiative begrüßt, die auf Facebook ihren Lauf nimmt, und ich schloss mit Freude an. (Man kann sich der Initiative mit wahrem Namen oder unter einem Nickname anschließen). Die Gründer verdiennten sich einen Applaus für ihre Idee.



Die vollständige Aussage von Ben Franklin ist auf seinem Blog zu lesen:
:: benfranklin.bloog.pl: ANTYPISOWSKI STRZAŁ W 10!
#988 | Uebersetzer am 26-01-2010 14:43
PL:
#1051 | PoTomek dnia 26.01.2010 00:35

Das ist für mich mehr als nur de Fortsetzung des Zitats, das Ania früher bereits angegeben hat: ich habe nie für jemanden gestimmt, sondern immer gegen einen. Hier sieht es danach aus, dass es einen Kampf geben wird: Polen vs PiS, wie wir bereits Windows vs. Mac oder Kämpfe von Golota, Adamek, Michalczewski [polnische Boxer – AB] oder von Spin-Doktoren auf dem Zypern (sie verteidigten eigene Ehre gegenüber mutierten Hotelwagen) [einige Abgeordnete von PiS haben einen Hotelwagen beschädigt - AB]. PiS hat mein Leben sehr durcheinander gemacht, ich verlor die Wette und musste ins Ausland gehen, zum Big Brother aus den Inseln. In diesen Jahren habe ich mich daran gewöhnt, hier ein neues Zuhause zu haben. Aber Polen ist und bleibt meine Heimat für immer. Die Nachbarin will mit mir wetten, ob PiS zurück an die Macht kommt. Wenn ja, dann muss ich weiterhin im Ausland bleiben und zusätzlich muss ich eine weiße Fahne aufhängen, eine Plakette "I love ducks" tragen und mir wird nicht erlaubt, die Entenwitze zu machen [Kaczynski kommt von kaczka=Ente, deswegen Entenwitze – AB] und zwar für ein halbes Jahr. Wie soll ich das aushalten? Ich wette nicht, da ich denke, dass die Rückkehr von PiS ziemlich real sei, leider. Es wird durch den Vater Rydzyk und seine Armee der Bereten im gesamten Polen unterstützt. Ich stimme zu, dass die Media uns verwirren [auf Polnisch: Wasser aus dem Gehirn machen – AB]. Ich habe schon glaube ich einen Wunsch geäußert: die Gehirne zu spülen, wie man den Magen spülen kann, und dann ein wenig Wissen eingießen könnte, so dass Menschen wählen gehen und so dass die Minderheit nichts vermasseln könnte und nicht feiern könnte, dass die Aufgabe erledigt wurde.

[Panie prezesie. Melduję wykonanie zadania – Lieber Chef, ich berichte, dass die Aufgabe erfüllt wurde. - sagte Lech Kaczyński zu seinem Zwillingsbruder Lech, nachdem die Ergebnisse der Wahlen öffentlich bekannt gemacht wurden. Somit war Lech Kaczyński zum Präsidenten Polens und sein Bruder gewann mit seiner Partei PiS die Parlamentswahlen 2005 - AB]

Ich wünsche mir, dass Polen, mein Polen, kluger wird, dass wir keine Enten-Reaktivation haben, sonst würde es einen weiteren polnische Spruch bestätigen, der auf Haiti nicht bekannt ist: ein Pole ist dumm vor und nach einem Schadensereignis (Polak i przed szkoda i po szkodzie glupi). Nehmen wir das Beispiel der Legionisten, lassen wir unseren guten Ruf hinter uns, nicht ein schlechtes und sogar schon lächerliches Niveau. Ich bin dafür, dass jeder wählen geht, dass die Wahlbeteiligung einen Rekord aufweist, dass wir sogar für das kleinere Übel stimmen (in Form von verschwommenen Linken oder Zugedröhnten Prinzessin in Form von PO] und uns gegen Radikalen von PiS, Radio Maryja und Nasz Dziennik aussperechen.

Wir tun Vieles, so dass PiS keine Möglichkeit bekommt, die Aufgabe erneut zu erledigen, um den kleinen Fieslingen zu sagen: Verschwinde du Penner ["spieprzaj dziadu" = Verpiss dich du Penner, sagte vor Jahren Lech Kaczynski zu einem Obdachlosen ohne dabei zu wissen, dass es die Kameras aufgenommen haben – AB] und so dass dieses Volk nie wieder kein normales, politisches Leben führen könnte [durch die Wortwahl entsteht eine Anspielung auf Aussage von PiS-Mitglied, Zbigniew Ziobro, der einen Arzt, der wegen gewissen Verbrechen verdächtig war, öffentlich gedemütigt hat, in dem er sagte: durch diesen Herrn wird nie wieder ein Mensch umgebracht. Die Vorwürfe gegen dem Arzt wurden gerichtlich nicht bestätigt – AB]. Zeigen wir, dass wir mehr hinkriegen, dass wir die Schlüsse aus einer Niederlage ziehen können, dass wir uns nicht wegen parteiergreifende Media unterkriegen lassen. Diese verfälschten, parteiergreifende Medien sind auf demselbenm Niveau wie PiS. Wir bedanken uns herzlich bei ihnen [=ein schönes Leben wünsche ich dir - AB], darauf hoffe ich mindestens.
#989 | Uebersetzer am 26-01-2010 14:44
PL:
#1052 | Young People UK dnia 26.01.2010 00:46

PoTomek ist genervt, aber ich weiß, wie er sich fühlt. Früher schrieb Sienkiewicz im Ausland seine Trylogie und beschrieb unsere Heimat als das Land der Träume, wo man zurückkommen kann. PoTomek vermisst Polen und wenn er das Stichwort „Wahlen“ hört, dann springt sein Blutdruck. In Polen musste er viele Sachen hinter sich lassen und hier, in London, musste er alles vom Null aufbauen. Alles fing mit einer blöden Wette an, blieb aber mehr als nur eine doofe Wette. Ich stimme zu: wir brauchen mehr gesellschaftliche Initiativen, mehr bürgerliches Engagement. Wenn die Politik nicht das Niveau anbietet, das man von ihr erwartet, das ich von ihr erwarte, dann tut es weh. Mir gefällt das Niveau der Zeitungen, dann lese ich sie nicht, aber sich an den Wahlen nicht zu beteiligen, weil mir keine Politiker gefallen… das geht nicht. Henry Ford sagte: "Jeder Kunde kann sein Auto in jeder gewünschten Farbe bekommen, solange diese Farbe schwarz ist.". Ich bin dafür, dass Menschen für die Parteien stimmen, die sie wollen, außer Prawo i Sprawiedliwosc. Jeder soll eigene Entscheidungen treffen. Ich habe meine Gründe, warum ich PiS nicht mag, PoTomek hat seine, die Aktionsgründer, die von Ben Franklin beschrieben wurden, auch. Jeder soll sich selbst die Frage beantworten, welche Partei er wählt und warum. Ich stimme zu: es sollen so viele Menschen wie möglich wählen gehen. Dann sehen wir, wie viele Unterstützer PiS, PO und die Linken haben. Wenn es daraus folgt, dass PiS gewinnen mag, dann werde ich gratulieren, da es eine der Regeln der Demokratie ist. Ich wünsche mir keine Wiederholung der Situation, wie Ben Franklin geschrieben hat. Damals war die Wahlbeteiligung sehr klein. Tja, wir lernen durch Fehler. Und PoTomek wird gleich eine konstruktive Kritik für einige Worte bekommen.
#990 | Mirko am 26-01-2010 15:09
Ich verfolge die Gespräche hier seit einer Weile und ich verstehe Polen und ihre Probleme mehr. Früher waren für mich Polen eher mit den Zwillingsbrüder verbunden. Ich konnte nicht verstehen, wie sich eine Nation für solche Politiker entscheiden kann. Ich mische mich ungern in polnische Angelegenheiten ein, um keine "Argumente" zu hören, dass ich ein Deutscher bin und eh keine Ahnung habe. Die Polen und Deutschen mögen sich nicht besonders, das geht von beiden Seiten aus. Ich denke, das ist auch durch die Missverständnisse verursacht. Keiner von uns will die andere Seite wirklich kennenlernen und wir ziehen eher die Missverständnisse vor, vergliechen mit einer Möglichkeit des Dialogs. Natürlich gibt es gewisse Initiativen, die die deutsch-polnische Freundschaft fördern. Ich glaube aber an keine Freundschaft, wenn wir das alles nur am Rande tun. Ich bin prinzipiell nicht gegen Polen. Ich habe diese Seite durch nen Zufall gefunden und dachte: ach du lieber Gott, wieder irgendwelche Verrückte. Nachdem ich einige Kommentare gelesen habe, dachte ich: na endlich etwas Sinnvolles. Normalerweise habe ich keine Möglichkeit, mit Polen zu kommunizieren und mit diesem Projekt entsteht so eine Gelegenheit. Trotzdem versuche ich mich im Hintergrund zu halten, da ich wenig über Polen weiß und will in keine Fettnäpfchen treten. Dafür ist mir inzwischen dieses Projekt zu wichtig, um die unüberlegten Vermutungen zu äußern. Ich freue mich, dass Polen so offen sind und ich schäme mich, dass ich kein solch breites Wissen über Politik meines Landes hab wie die Polen über ihre Politik wissen. Ich denke, ich werd mich darum mehr kümmern. Das ist auch ein Teil des sozialen und bürgerlichen Engagements, oder?
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Boryana
24-07-2010 17:25
Be Lovefool is a very nice idea! I liked the book and I will participa in the summer campain for lovefools Smile

Helena
13-06-2010 18:59
Anna, this is a great project! You are a truely interesting and creative person! Don't stop integrationg Europe!

Peter
07-06-2010 21:51
Ich beneide Scholar Online, da das Team stets so viel erlebt! Ihr seid überall! Weiter so! Verunsichere Europa!

BK
22-05-2010 17:51
Flutwelle in Mittel- und Osteuropa. Mein Mitleid für alle Betroffenen aus Tcheschien, Polen und anderen Ländern!

Jule
15-05-2010 18:27
Polen und Russen setzten den Versöhnungskurs bei der 65. Siegesparade in Moskau fort. Scholar fördert die europäische Freundschaft. Mach weiter so!

Marie
14-04-2010 18:17
10th April Smoleńsk was tragic. But much more tragic is what is happening in Poland right now. RIP was yesterday. Now, it's fight club!

Luise
11-04-2010 23:17
Lech Kaczynski wird uns auch in Deutschland fehlen. Der tödlich verunglückte Präsident war mehr als die eine Hälfte eines Zwillingsduos an Polens Spitze.

Chrissi
11-04-2010 12:27
I'm sending my love, prayers, and DEEPEST sympathies to the people of Poland. May God be with you through this tragic time.

Peter
10-04-2010 20:11
Es wird vermutet, dass das Flugzeug von Kaczynski beim Landeanflug im dichten Nebel Baumkronen gestreift hatte. Mein Beileid an Polen.

Tom
10-04-2010 18:23
Polish president killed in plane crash in Russia..... This is just tragic. My prayers go out to the entire country.

alan
10-04-2010 17:09
ich bin kein Fanatiker der PIS, dennoch der Zusammenhang mit Katyn ist schockierend für mich.

Yaro
10-04-2010 16:47
President Lech Kaczynski wanted to revisit the past. He did it unwillingly. I am sorry for Poland for loss of the President and much of the nation's ruling elite.

Joline
10-04-2010 16:45
Tragedy in Russia: President of Poland and many important politics are dead in plane crush. Poland, we pray with you!

CLX
10-04-2010 13:04
I still can't belive. Polish president Lech Kaczynski and other important people died in crush plane near Smolensk. It's Polish tragedy.

Raik
10-04-2010 12:56
#RIPLechKaczynski My condolences for families of Lech Kaczynski and other victims of the plane crash near Smolensk, Russia. Poland, we pray with you!

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