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Wir sind Europa - Kommunikation
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:: Kommunikation
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Ich habe den Eindruck, dass wir zu wenig die gegenseitige tiefgründige Kommunikation fördern und dafür Sensationen, Blutmassaker und andere Schlagzeilen verfolgen. Wir unterhalten uns mehr über neu gekaufte Schuhe, das neue Auto des Nachbarn und ob ein Tee mit Zitrone oder mit Honig gesünder ist. Irgendwann sind wir an den Oberflächlichkeiten hängengeblieben und schaffen es nicht mehr, uns davon zu lösen.

Manchmal ist es nicht einmal mehr ein Dialog: jeder sagt das, was er gerade meint, ohne abzuwarten, wie die anderen darauf reagieren und ohne einen Bezug auf den Vorgänger zu nehmen. Für die Wirtschaftsmenschen sind wir nur ein Homo „werbefreundlich“ sapiens, der bestimmte Kaufentscheidungen trifft, für die Ausländer sind wir die Unbekannten, die man aus Witzen oder aus einer Klassen- / Urlaubsreise kennt, und diese Kommunikation wird zu einem nicht einmal mehr freundlichen, sondern eher „es gehört sich“ winkie-winkie-Gruß. Wir lassen jeden in einer Schublade stecken und vereinfachen unsere Wahrnehmung der Welt. Und wir arbeiten selten daran.

Ich denke, es würden nicht so viele Probleme auf dieser Welt existieren, wenn wir uns gegenseitig zuhören und wirklich miteinander reden würden anstatt nur neben einander zu leben.




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Kommentare
#31 | Brakoniecka Anna am 24-03-2009 21:23
PL:
#34 | Kazimierz dnia 24.03.2009 15:14

Früher war es anders. Es kam manchmal vor, dass die Kinder Granaten oder Projektile ausgegraben, die noch aus den Zeiten stammen als die Generation meiner Eltern um die Unabhängigkeit gekämpft hat, aber solche Ereignisse wie Amokläufe in den (amerikanischen oder deutschen) Schulen gab es nicht, sowas hat nicht stattgefunden. Ich begreife das nicht, worüber ich im Radio oder im TV höre.
#32 | Brakoniecka Anna am 24-03-2009 21:56
PL:
#35 | PoTomek dnia 24.03.2009 18:18

Je mehr Informationen, News und Neuigkeiten, über die man unbedingt Bescheid wissen muss, desto öfter besuchen die Menschen Psychiater, manchmal konsultieren sie auch die eigenen Vierbeiner. Und es würde schon reichen, wenn man ein Mensch bleiben würde, und das Maß halten bei allem, was man tut, und man sollte sich selbst nicht zu blöden Gedanken hinreißen lassen.


PL:
#36 | Young People UK dnia 24.03.2009 18:29

Wir wollten die Freiheit haben, dann haben wir diese. Jeder kann sagen, was er will, ohne auf das Niveau zu achten. Das Niveau wird an das niedrigste oder an den statistischen Durchschnitt angepasst. Das ist keine Herausforderung! Dafür habe ich mein Studium nicht beendet, dass ich auf einem Niveau mit Bauarbeitern agieren soll (bitte nicht böse sein, es gibt natürlich auch intelligente Bauarbeiter, solche habe ich auch getroffen, deswegen weiß ich, worüber ich rede). Es fehlt die Motivation zur Selbstüberwindung. Statt den persönlichen Mount Everest zu besteigen, fällt ein Mensch gerade runter und wird rüpelhaft. Sogar die Hauptausgabe der Nachrichtensendung ist nicht mehr das, was sie früher mal war. Es fehlen die Kultursendungen, dafür herrschen Big Brother, DSDS und der Rest der durchschnittlichen Sendungen für jeden. Deswegen verwundert es mich nicht, dass die Welt wilder wird trotz der technologischen Neuheiten.
#33 | Brakoniecka Anna am 25-03-2009 00:20
ENG:
#24 | Whitney dnia 24.03.2009 18:08

Vor einigen Jahren studierte ich Psychologie und ich erinnere mich an einen Artikel, der mir bis heute täglich Ratschläge gibt:

Die Rolle der Eltern in der psychologischen Entwicklung eines Kindes (The Role of Parents in Children's Psychological Development), in PEDIATRICS Vol. 104 No. 1

Das Profil, das jedes Kind in jeder Stufe seiner Entwicklung charakterisiert, besteht aus den kognitiven Fähigkeiten, dem Glauben, den ethischen Werten, einem Bewältigungsmechanismus und den herausragenden emotionalen Stimmungen und es ist ein Resultat der verschiedenen Einflüsse, die komplex wirken. Die Mehrheit der Studenten der Personalentwicklung stimmt darin zu, dass die wichtigsten Determinanten der verschiedenen Profile folgende Punkte beinhalten:
1) vererbte psychologische Muster, die als mentalitätsgebende Qualitäten fungieren,
2) Elternpraktiken (Elternverhalten) und -persönlichkeit,
3) Qualität der Schulbetreuer,
4) Beziehungen mit den Gleichrangigen,
5) Ordnung und Position der Person in der Familie,
6) die historische Ära, in der die späte Kindheit und die frühe Jugend verbracht werden.

Jeder dieser Faktoren übt einen entscheidenden Einfluss auf nur einige Komponente des psychologischen Profils und ist meistens sehr effizient während ausgewählter Lebensabschnitte.

Und ich muss über diesen Artikel nachdenken, wenn ich meine kleine Prinzessin anschaue (sie ist bereits 5 Jahre alt) und dabei denke ich mir: wie mache ich aus ihr eine bessere Person? Wie werde ich eine bessere Mutter? Wie verbessere ich unsere Welt? Man kann vor solchen Gedanken nicht fliehen, und wenn man darüber ab und zu nachdenkt, dann werden wir zu besseren Menschen. Wir haben immer noch zu wenig Zeit, um über wichtige Dinge nachzudenken.
#34 | Brakoniecka Anna am 25-03-2009 00:45
PL:
#37 | jab. dnia 24.03.2009 20:10

Ich kriege den Eindruck, dass seit längerer Zeit eine Revolution des Bewusstseins vor unseren Augen passiert. Wie jede Revolution zerstört auch diese die bisherigen Wertehierarchien und fügt neue ein. Für die Alten geht ihre Welt unter, und die Jungen suchen ihre Punkte im Koordinatensystem. Zusätzlich überschneidet sich diese Revolution mit der Informatikrevolution, was das Chaosgefühl nur noch vergrößert. Angeblich gibt es ein chinesisches Sprichwort (einen chinesischen Fluch): Lebe in interessanten Zeiten! Ich denke, wir haben die Möglichkeit in interessanten Zeiten zu leben. Ich denke, Bosheit und Grausamkeit gab es immer in großen Mengen, sie wurden jedoch mehr versteckt – Zuhause oder in den Hinterzimmern. Heute hoen die Massenmedien diese ohne Erbarmen an das Tageslicht und zeigen diese als gäbe nichts Schönes in dieser Welt. Andererseits könnte man fragen: wenn es keine blutgierigen Massenmedien gäbe, würden wir die Tragödie der Tochter von Fritz und ihren Kindern kennen? Wie viele solche Tragödien gibt es in so genannten guten Häusern? Wie viele davon stellen eine Brutstätte der Kindermörder dar?
#35 | Brakoniecka Anna am 25-03-2009 20:23
PL:
#40 | Chris dnia 25.03.2009 13:56

Ja, ich denke, dass Revolutionen immer passieren. Wir leben bereits fast in der Matrix, man kann jeden mit Hilfe der technologischen Erfindungen ausfindig machen, du kannst alle lokalisieren, zerstören, nerven, quälen, überraschen. Ich denke, es ist nicht die Frage der Revolution, sondern die Frage, wie man die anderen Menschen behandelt. Je mehr Technik wir haben, desto mehr verlieren wir uns innerlich. Und dadurch verlieren wir den Kontakt zu den anderen.


PL:
#41 | PoTomek dnia 25.03.2009 17:43

Die technologischen Spielzeuge gab es immer, sie sind da und es wird sie immer geben. Es geht nicht darum, sich über sie freuen, nur um sich freuen zu können, sondern es geht darum, sie nützlich einzusetzen. Sie sollen uns dienen und nicht unsere Realität ersetzen. Da kommt derselbe Unterschied zutage, den wir bereits aus der Geschichte kennen: manchmal war Polen ein Subjekt und manchmal ein Objekt auf der internationalen Ebene.
#36 | Brakoniecka Anna am 25-03-2009 20:29
ENG:
#31 | Jimmy dnia 25.03.2009 14:02

Menschen waren schon immer Kinder der Revolution. Wir brauchen Veränderungen, um uns zu entwickeln, um dazu zu lernen. Wir müssen gefordert werden, das ist der einzige Weg um sich selbst, die eigenen Freunde und die Umgebung besser kennenzulernen. Wir machen die Geschichte und wir formen unsere Welt. Und das gefällt mir!
#37 | Brakoniecka Anna am 25-03-2009 20:33
PL:
#42 | Young People UK dnia 25.03.2009 18:50

Aber es gibt immer mehr Menschen, die ein Problem damit haben, ohne Internet, ohne Telefon, also ohne diese „Spielzeuge” den Kontakt mit den anderen aufzunehmen. Egal, was man anfasst, du wirst gleich kritisiert und wegen der Diskriminierung angesprochen. Diskriminierung ist ja eh ein populäres Wort.
#38 | Sascha am 26-03-2009 21:00
Grundsätzlich gebe ich dir Recht. Wir hören einander zu selten zu. Allerdings würde ich diese Meinung gerne noch ein wenig ausweiten und um den Zusatz "Wir hören den falschen Leuten zu" ergänzen.

Gerade die Problematik des Amoklaufs und der daraus resultierenden Meinungen und Absichten unserer Damen und Herren Politiker, zeigt wieder einmal ganz deutlich dass die Entscheidungsträger keine Ahnung von den tatsächlichen Hintergründen haben.

Um Kompetenz zu simulieren und eine Meinung demonstrieren zu können wird dann einfach das nachgeplappert und politisch vertreten was man vorgesagt bekommt.

So haben die "Hintermänner" die Möglichkeit Dinge aus der Welt zu schaffen die ihnen (schon seit Langem) ein Dorn im Auge sind. Im aktuellen Fall geht es wieder einmal um das angebliche "Killerspiele-Problem". Hier werden zwei völlig unabhängig voneinander existierende Bereiche sinnfrei miteinander verwoben um schnell einen Sündenbock präsentieren zu können.

Die "Killerspiele" sollen vom Markt verschwinden oder wenigstens die Zugänglichkeit auf ausgewählte Personenkreise beschränkt werden. Das versucht man zu erreichen indem man "Killerspiele" mit einem Ereignis verknüpft das viele Menschen bewegt.

Leider erkennen nur die Wenigsten wie absurd das ist. Im offenen Brief von Deef Primasens, welchen ich auf meiner Site gepostet haben, heißt es so treffen:
"Möglicherweise haben Sie das Gefühl, die negative Wirkung von Videospielen liege auf der Hand, weil viele jugendliche Attentäter gewalthaltige Games besaßen. Wenn sie annehmen, hier bestünde ein einwandfreier Kausalzusammenhang, dann ignorieren Sie, dass Millionen Menschen sich mit derartigen Medien beschäftigen und ein friedliches Leben führen. Die Schlussfolgerung, die Sie mit einem Satz wie “alle Attentäter beschäftigten sich mit Gewaltspielen” ihren Lesern/Hörern/Zuschauern aufnötigen, folgt der gleichen Pseudo-Kausalität, wie die Aussage “Alle Attentäter sahen gerne fern” oder “Alle Attentäter aßen gerne Kartoffeln”. Macht das Sinn, verehrte Journalisten?"
#39 | Peter am 27-03-2009 13:11
Ich habe dazu Einiges gelesen, u. a. Aussagen von Psychologen und Forscher, dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen: es gibt tatsächlich eine geschlechtsbezogene Verteilung bei den Spielern: Jungen interessieren sich für actionreiche Spiele, wo es um den Wettkampf geht, und Mädchen beschäftigen sich eher mit den sogenannten Managementspielen, wo sie etwas betreuen sollen. Die zweite Erkenntnis führt zur uralten Frage: was gab es zuerst: Henne oder Ei? Sind es die gewalthaltigen Spiele, die die Kinder gewalttätig machen, oder sind es die bereits aggressiven Kinder, die bevorzugt zu diesen Spielen greifen? Eine Zunahme von Aggressivität durch den Gebrauch von gewalthaltigen Spielen bei den untersuchten Kindern konnte nicht eindeutig festgestellt werden.
#40 | Conny am 27-03-2009 14:05
Ja, vielleicht haben diejenigen, die als aggressiv eingeschätzt wurden, eben eine große Vorliebe für Egoshooter und andere Killerspiele?
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Boryana
24-07-2010 17:25
Be Lovefool is a very nice idea! I liked the book and I will participa in the summer campain for lovefools Smile

Helena
13-06-2010 18:59
Anna, this is a great project! You are a truely interesting and creative person! Don't stop integrationg Europe!

Peter
07-06-2010 21:51
Ich beneide Scholar Online, da das Team stets so viel erlebt! Ihr seid überall! Weiter so! Verunsichere Europa!

BK
22-05-2010 17:51
Flutwelle in Mittel- und Osteuropa. Mein Mitleid für alle Betroffenen aus Tcheschien, Polen und anderen Ländern!

Jule
15-05-2010 18:27
Polen und Russen setzten den Versöhnungskurs bei der 65. Siegesparade in Moskau fort. Scholar fördert die europäische Freundschaft. Mach weiter so!

Marie
14-04-2010 18:17
10th April Smoleńsk was tragic. But much more tragic is what is happening in Poland right now. RIP was yesterday. Now, it's fight club!

Luise
11-04-2010 23:17
Lech Kaczynski wird uns auch in Deutschland fehlen. Der tödlich verunglückte Präsident war mehr als die eine Hälfte eines Zwillingsduos an Polens Spitze.

Chrissi
11-04-2010 12:27
I'm sending my love, prayers, and DEEPEST sympathies to the people of Poland. May God be with you through this tragic time.

Peter
10-04-2010 20:11
Es wird vermutet, dass das Flugzeug von Kaczynski beim Landeanflug im dichten Nebel Baumkronen gestreift hatte. Mein Beileid an Polen.

Tom
10-04-2010 18:23
Polish president killed in plane crash in Russia..... This is just tragic. My prayers go out to the entire country.

alan
10-04-2010 17:09
ich bin kein Fanatiker der PIS, dennoch der Zusammenhang mit Katyn ist schockierend für mich.

Yaro
10-04-2010 16:47
President Lech Kaczynski wanted to revisit the past. He did it unwillingly. I am sorry for Poland for loss of the President and much of the nation's ruling elite.

Joline
10-04-2010 16:45
Tragedy in Russia: President of Poland and many important politics are dead in plane crush. Poland, we pray with you!

CLX
10-04-2010 13:04
I still can't belive. Polish president Lech Kaczynski and other important people died in crush plane near Smolensk. It's Polish tragedy.

Raik
10-04-2010 12:56
#RIPLechKaczynski My condolences for families of Lech Kaczynski and other victims of the plane crash near Smolensk, Russia. Poland, we pray with you!

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